2016
03.22

Time flies by

Ja – wir leben noch! Jeden Tag sind wir von ca 11 bis spät unterwegs und haben so schön eine Menge Hotspots und auch ein paar Goodies sehen können. Die ganze Gruppe ist ganz schön aktiv und so legen wir Kilometer um Kilometer oder besser Stadtteil um Stadtteil zurück. Mit unserem Hardcore-Touri-Programm kommen wir aber auch gut durch, das Wetter spielt perfekt mit und die nächsten Tage stehen auch im groben.

 

Das Schreinfest am Freitag war eher Mau – keine Kirmesbuden, kein Spezialfutter, nur eine kleine Vorführung bestehend aus einem fahrenden Musikgruppe, ein paar Fahnenträgern, ein paar Drachenträgern und .. naja – halt dem Drachen, einer überdimensionalen Handpuppe. Wie schon aus anderen Teilen der Erde bekannt, ist es erst vorbei wenn die Dicke gesungen hat, so auch hier. Vielleicht waren wir auch nur zur falschen Tageszeit hier. Das klassische Schrein-Besuchs-Prozedere sind wir aber auch durchlaufen, also hin, Horoskop gezogen, Hände und Mund waschen, Rauch entgegen wedeln, spenden, klatschen, sinnieren (mit oder ohne Götter, wer weiss das schon so genau) und anschließend die feschen Gimmicks der Mönche begutachtet. Der Sensoji-Schrein strahlt einfach Ruhe aus, trotz des angrenzenden Vergnügungsparks und der Souvenier-Meile (alles begutachtet!)

Mit dem so angebrochenen Tag ging es weiter nach Kinshicho, bissel shoppen, was essen und überraschenderweise die erste “Tokyo von oben-Aussicht”, weil das Restaurant so hoch und mit Fensterfront war. Danach war der Tag gelaufen. Auch hier gab es nächtliche Raids auf die Nachbarschaft – klar. Tokyo bei Nacht ist etwas besonderes. Wie schon an anderer Stelle beschrieben, wird ein Schalter umgelegt und Tokyo mutiert vom Mauerblümchen zum Vamp. Nachts durch die Straßen zu streunern, zwischen den 24/7-Läden und den Neonreklamen, fast nur Taxen auf den Straßen, angesäuselte Angestellte die Schlangenlinien auf dem Bürgersteig gehen, quietschende Fahrräder, piepende Ampeln, an den Subway-Stations leihern Aufzüge und Rolltreppen ihren ewigen Monolog runter, und mitten drin man selbst, Tourist, keinerlei Verpflichtungen, man lässt sich dahin tragen wo man gerade hin will, wo das Essen am leckersten riecht, die Neonreklamen am hellsten ist oder die Pachinko-Halle am lautesten ist. Herrlich. Oh, ich schweife ab…

Samstags starteten wir mit Bier, offiziell! Das Biermuseum in Yebisu war nice, das Bier lecker und der ” Bier-Cocktail” Precious Memory überraschend casual trinkbar. Na mal gucken, ob man zu Hause schief angeguckt wird, wenn man Bier mit Pfirsischsaft mischt. Auch hier galt es, einen angebrochenen Tag sinnvoll zu beenden und so sind wir nach Ueno – andere Seite von Tokyo. So richtig interessiert hat uns nur der Ameyakocho – ein etwas wilder Markt, jedenfalls für japanische Verhältnisse. Hier kamen wir auch das erste mal mit Otaku-Wares in Verbindung – ein kleiner Vorgeschmack auf Akihabara.

Abends zog es uns in unserer Nachbarschaft in ein Trink-Lokal, wie eine Mischung aus Kneipe und Restaurant. Gemütliches ausklingenlassen. Die hatten abgefahrene Tablets zum bestellen an den Tischen und ein Gericht namens “Russisch Roulette”. Für eine Gruppe mit x Mann bestellt man x-1 mal normal und einmal Spezial. Geliefert werden identisch aussehende kleine Teigbällchen mit Hackfleisch- oder Senffüllung. Witzig ^^.

Drei Tage (Sonntag, Montag und heute, Dienstag) stehen zwar noch aus, aber jetzt geht’s erstmal in die Falle. Bis die Tage!IMG_20160318_141635

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2016
03.18

Wieder in da hood

Moin zusammen. Zuerst einmal der Post von Donnerstag:

Wir sind heile angekommen! Geschlaucht von knapp 12h Flug (ich glaube ich habe irgendwann mal 16 gesagt, das war aber falsch) und weiteren 2 Stunden Zugfahrt, inklusive Zugtickets kaufen (das ist immer ein 1a-Rätsel) sind wir endlich in unserer Behausung angekommen. Ich muss schon sagen, die Hütte ist gut organisiert:
– Türschloss mit Zahlencode
– portables WiFi, so haben wir auch unterwegs immer einen heißen Draht zu Google
– eine Dusche, ein Platz mit Waschbecken und zwei weitere Toiletten
-> wir haben es gut mit der Hütte getroffen
Erst mal schnell was essen, dann im Kombini (Minisupermarkt) mit dem nötigsten eingedeckt und müde zurück zur Höhle verzogen. Morgen geht’s dann direkt volle Kanne mit dem Touri-Programm los. Es soll trocken sein und 19° werden – perfekt! Bilder gibts auch erst morgen. ;)

 

So und jetzt das von gestern (Laptop kann nicht ins inet, muss echt alles mit dem Handy tippen, bisschenhabenig):

Gestern haben wir uns die Gegend um den Bahnhof Tokyo angeschaut. Es war so abgefahren gutes Wetter, dass wir zu Fuß in die Stadt sind und uns auf dem Weg dahin schonmal einen Teil der Ginza bei Tag angeschaut haben. Dann hatten wir unseren ersten Termin: Audienz beim Kaiser ;) den Kaiserpalast kann man nur an 2 Tagen im Jahr besuchen (am Geburtstag des Tenno und am japanischen Neujahrsempfang), oder wenn man sich einem Anmeldevorgang unterwirft, der es ermöglicht, als Tourist da mal durchgeführt zu werden. Die wenigen Plätze sind begehrt und so haben wir uns gefreut, dass das geklappt hat. Im Entenmarsch und mit englischen Audioguides gewappnet wurden wir an den Gebäuden vorbeigeführt, die wir sehen durften.

Danach sind wir durch die Stadt gestreunert, haben uns das erste Ramen reingezogen, sind durch das Sonic Building und durch die Stadt bei Nacht zurück (Ginza bei Nacht sieht beeindruckend aus, und selbst die ‘normale’ Stadt drumrum wirkt mit den Neonlichtern wie verwandelt).

Außerdem waren wir im Supermarkt. Butter und Milchprodukte generell sind immer noch überraschend teuer, aber so konnten wir uns mit Frühstückskram für zu Hause eindecken. Ein kleiner nächtlicher Raid zur Currybude rundete den Tag ab.

Und jetzt geht’s auch schon wieder los: heute geht’s zu einem Schreinfest, der ‘Kirmes’ der Japaner. Noch nie erlebt sowas, bin gespannt. :)

2013
07.26

Krönender Abschied

Nachdem nun fast jedes Museum besucht wurde, Pachinko kein Geheimnis mehr ist, die Spezialitäten soweit probiert wurden, geshoppt wurde wie Weltmeister, Parks und Gärten erkundet wurden (nicht zu vergessen Tempel und Schreine!), ist es langsam Zeit, Abschied zu nehmen – von Tokyo und dem Land drumrum, das noch schöner und interessanter ist, als ich es mir vorab ausmalen konnte..

Morgen geht’s zum Sumida River Festival mit anschliessendem Feuerwerk. Sonntag wird nochmal auf japanische Art relaxed, in einer heissen Quelle, bevor es nachts dann los geht. Um 5 geht der Zug, um 10 der Flug (Narita ist etwas ausserhalb) und dank der Zeitverschiebung komme ich um genau 22:00 Uhr in Düsseldorf an.

 

Ich freu mich auf Euch :)

2013
07.19

Was man auf jedenfall gesehen haben sollte, wenn. an in der Richtung interessiert ist, ist das Robot Restaurant. Allein der Warteraum dürfte ein zulässiger Epilepsie-Test sein. Alles glitzert und funkelt und/oder leuchtet und/oder bewegt sich. Dazu kommen Laser, Monitore und Musik.

Für die Show, die übrigens alle paar Wochen geändert wird, nimmt man einen der Plätze ein und lässt sich berieseln. Was zunächst mit harmlosen Säbeltänzen und Trommelkunststückchen anfängt schlägt geschichtlich gesehen ganz schön viele haken. Säbel, Legionäre, Roboter, Moulin Rouge Style, Dinosaurier (?!), Roboter, LED-Moppeds, -Quads, -Bomber und Panzer, alles stets garniert mit lächelnden halbnackten süssen Mädels.  Hier ein Video vom Finale (andere Youtubevids zeigen ältere Shows):

Danach gab’s wieder lecker Okonomiyaki. Dieses mal nicht als fertiges Gericht, sondern dem Gast werden alle nötigen Zutaten gereicht, ne kleine Herdplatte hat jeder in seinem Tisch. Ich muss hilflos genug ausgesehen haben, man hat’s mir vor der Nase zubereitet. Hab auch ganz genau aufgepasst wie’s geht. :)

Shinjuku bei Nacht ist ne Sache für sich. Sau viele Leute (sooo viele Menschen!!) sind unterwegs, es ist hell, es ist laut – überall, kein Entkommen, Tokyo at its best ;). Trotzdem fühlt man sich sicher, richtig angenehm!

Und so geht ein weiterer Tag zu Ende. Das Wetter soll morgen ein bisschen kühler werden. Pläne stehen noch keine. Würde gerne ne Uni besuchen oder ne grosse Bibliothek oder so, aber ich fürchte einfach so rumspatzieren kann man da als Touri nicht und ich habe aufgehört daran zu glauben, dass im Notfall immer jemand da ist, der englisch kann. Heute auf der Toilette im Okonomiyaki-Restaurant war zum Beispiel keiner da. Das war die erste Toilette, auf der kein einziges englisches Wort stand. Also wieder so ein Hightechteil mit drölftausend Knöpfen. Und alle haben die wildesten Funktionen, dabei suchte ich nur ‘abziehen’..

 

2013
07.16

Gerade fahre ich von Nikko aus zurück nach Tokio. Die Tempel und Schreine hier sind a) zahlreich und b) farbenfroh und sehr aufwändig gestaltet.  So wandelt man durch ein Meer an Schnitzerreien, Goldverzierungen und bunten Mustern. Am bekanntesten ist wohl das Tor des Toshogu-Schreins (bzw. der ganze Schrein) und die drei Affen (nix sehen, nix hören, nix sagen). Selbst die fünfstöckige Pagode ist ein Mosaik aus Farben. Eingebettet in einen friedlichen und alten Wald hat es was richtig märchenhaftes. (Wer sich ein Bild machen mag, schaut vll. mal bei Youtube. Da es Weltkulturerbe ist, gibt es da sicherlich Input).

Ganz oben in der Tempelanlage, ein bisschen versteckt und abgeschieden, nicht so gut restauriert wie der Rest und von Touristen weniger belagert, ist der Schrein der schlafenden Katze :) was genau die ausser schlafen macht weiss ich noch nicht genau, die meisten Glücksbringer die man da kaufen konnte waren für Sicherheit im Strassenverkehr. Für Katzen ja eher ungewöhnlich..

Und auch abgesehen der Bauwerke ist Nikko schön. Das Wasser imFluss ist glasklar, rundherum sind bewaldete Berge, Platz zum durchatmen.

Mit der Gültigkeit meines JRail-Tickets endet heute auch meine Rumreise-Zeit. Die restlichen paar Tage verbringe verbringe ich in Tokio. Zwar gibts da noch so ein paar kleine Highlights, allerdings sind die eher privater Natur (einen Tag in einem grossen Erlebnisbad verbringen, ne Anime/Manga-Messe, ein Konzert von Skrillex, Shoppen in Shibuya (109), noch die ein oder andere japanische Spezialität essen und sowas halt).  Falls irgnedwem irgendwas ganz besonders am Herzen liegt, kann er sich hier oder auf anderen Kanälen natürlich jederzeit melden. Unterhöschenautomaten hab ich noch nicht gesehen (oder sie sind mir nicht als solche aufgefallen, es gibt schon merkwürdige Dinger hier ab und an), nur welche in Geschäften. Und das auch nur aus Versehen, die sind nämlich immer brav in der Männerabteilung ;)

Die letzte Shinkansenfahrt wird klassisch begangen, mit nem leckeren Ekibento (Futterbox vom Bahnhof). Yummi!

2013
07.12

Da Daibutsu großer Buddha heisst, gibt es mehrere davon. Heute war ich wohl bei einem der bekanntesten – bei dem aus Kamakura. Einst stand auch er in seiner Halle, die wurde allerdings von einem Taifun zerstört, seitdem ist er oben ohne und der grösste freistehende Buddha. Um ihn rum bzw. in Kamakura sind jede Menge Tempel und Schreine (Euch allen wurde gedacht  :-*) und so langsam ist mir das Tempelschema geläufig. Abgesehen von denen in Nikko werde ich wohl keine mehr gezielt ansteuern (wird man ja arm bei  xD).

Generell ist Kamakura ein schönes Fleckchen. Eine knappe Stunde Fahrt aus Tokio raus gibt es alles, was man zur Erholung braucht: Wälder, Tempel und Schreine, einen Strand (!) und jede Menge Souvenirshops und Eiscreme. Wenn die Sonne brettert komme ich vielleicht hierher zurück.

 

2013
07.11

Twisted Transistor

Bin eben in meiner Bleibe bis Ende Juli angekommen. Klasse gelegen (Nahe am Bahnhof, alles drumrum was man so braucht, relativ nah am Zentrum (Shibuya in Gehreichweite) ist es das runtergekommenste Gebäude, das ich zwischen Bahnhof und hier gesehen habe. Es ist zwar selbst nach kritischeren Blicken insekten- und schimmelfrei, riecht einwandfrei (bis auf die Dusche, die muffelt ein bisschen) und hat alles was es versprochen hat und sogar eins dieser Hightechklos, aber es ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Da es ein Gästehaus ist, ist jeder selbst für das sauberhalten der Bereiche, die er genutzt hat verantwortlich; oder eben keiner. Wer dicker ist als ich kann nicht duschen, weil er dann nicht reinkommt (Mini Tür?!). Auf der gleichen Etage, sprich direkt nebenan ist die Transistorbar. Auch die ist nur durch ne sehr kleine Tür betretbar (?!) und glänzt durch laute Mucke, von Elvis über Jazz zu Reggae. Find ich angenehm ^^, wirkt paradoxerweise einschläfernd. Det mach ich auch mal, noscht :P

2013
07.11

200%

Der Tag gestern in Sapporo war klasse! Erst ging’s natürlich ins Sapporo- Bier- Museum ;) und in den Biergarten. Aus dem stammen recht merkwürdige Souvenirs, ihr werdet sehen. Danach wurde ein kleiner Traum wahr, man kann eine Schokoladenfabrik besichtigen, die touristisch recht weit aufgebohrt wurde. Mit Ausstellungen zur Geschichte von Schokolade über ein Keks-Produktionsfließband bis hin zu einer Motivcandy-Produktionsstätte. Nur Schokolade gabs keine (?!).

Allerdings hat die ganze Lauferei ihren Preis – ich muss kürzer treten und die ins Auge gefasste Wanderei klemmen. Deswegen kehre ich nach Tokyo zurück. Das heisst heute ist das letzte mal, dass ich mein Gepäck transportiere, abgesehen vom Abflugtag.

Im Moment befinde ich mich wieder im Bimmelbähnchen nach Hakodate, von da in einem anderen Bimmelbähnchen durch den Tunnel nach Aomori und von dort gehts mit dem Shinkansen dann in adäquater Geschwindigkeit nach Tokyo. Die Fahrt im ersten Zug dauert über 3h, und obwohl ich 15min vor Abfahrt ankam, gabs schon lange keine Sitzplätze mehr. Es ist nichtmal Platz zum auf dem Boden sitzen. Dafür schaukelt das Ding mehr als ein Kuhschwanz  und hat scheinbar keine ausreichende Lüftung.

Sollte ich jemals heile ankommen, melde ich mich wieder  ;)

2013
07.09

Hoffe ich jedenfalls. Bin gerade (21:45Uhr) in Sapporo angekommen. Von hier aus wird die nördliche der 4 Hauptinseln erkundet – Hokkaido. Der erste Eindruck ist ziemlich… deutsch. Hokkaido macht zwar ein fünftel der Fläche Japans aus, hier leben aber nur 5% der Menschen. Es gibt jede Menge Natur, wenig Schreine und dergleichen, eine Ainu-Vergangenheit, Bier und.. noch mehr Natur ;) Es gibt also weniger konkrete Touristenmagnete, sondern viel mehr das Bedürfnis meinerseits, auch den kühleren Norden zu sehen. Sapporo darf da nicht fehlen als grösste Stadt. Schwer, das mit Bildern irgendwie festzuhalten, was den Norden ausmacht. Ich lass mich also einfach mal berieseln und melde mich wieder, wenns was zu melden gibt. ;)

2013
07.07

Vulkania

Die letzten beiden Tage waren von naturlichen Sehenswürdigkeiten geprägt.  Vorgestern verbrachte ich in Kagoshima. Hier scheint besonders oft die Sonne – von Regenzeit war hier keine Spur, 37º bei praller Sonne. Aber es war sehr windig,  auf der einen Seite eine willkommene Abkühlung,  auf der anderen Seite echt nervig, da der Wind die Vulkanasche trägt und sie einem wirklich überall hinkriecht (Kleidung, Haare, Nase, Ohren, Augen), wie Sand, nur kratziger. Also, rauf auf den Vulkan. Moep, darf man nicht, weil zu gefährlich.Sakurajima ist ein aktiver Vulkan, eigentlich eie eigene Insel. Bei einem Ausbruch in 1914 schaffte Lava eine Brücke zum Festland, der letzte große Ausbruch war im März 2011. Es gibt ne Aussichtsplattform auf xxxm Höhe,  mit der muss man sich begnügen.  Die Aussicht von dort ist wirklich toll. Kagoshima selbst hat ein bisschen was von Lut Golein, Juwel des Ostens (Zocker wissen was ich meine xD).

Gestern ging es dann zum großen Bruder – Mount Aso. Seine Caldera ist so groß, dass in ihr genug Platz ist für Gemeinden,  Felder, Schreine et cetera. Auch er hat einen aktiven Krater, man kann sogar nah genug ran, um ihn zu sehen.  Allerdings nur zu bestimmten Zeiten und ich habs nicht mehr geschafft :(. Es hat vom Feinsten gewittert, so konnte ich nur ein wenig am Fuß des Bergs rumlaufen und schaue mal, ob ich vielleicht gegen Ende der Jrail-Zeit noch ein paar Tage habe, um in Kagoshima in der Sonne zu brutzeln und Mt. Aso bei der Arbeit zu beobachten.

Bin durch Zufall mit irgendnem historischen Zug oder sowas gefahren. Und während ich mir dachte, was das denn für ne Bimmelbahn ist, machten die anderen Passagiere reihenweise Bilder von sich und der Kiste. Auch Leute auf der Strasse und an den Bahnhöfen, an denen wir hielten, zückten die Kamera. Sicherheitshalber hab ich mal mitgemacht ;)

Heute geht’s erstmal zurück nach Tokyo.  Es hat sich herausgestellt,  dass ich mit meiner Karte eben nicht an allen Automaten Geld abheben kann… um genau zu sein hat es bei keinem funtioniert, deswegen suche ich morgen früh eine Filiale meiner Bank in Tokyo auf. Somit breche ich 2 Tage früher als erwartet gen Norden auf. …über den Norden hab ich mir bisher kaum Gedanken gemacht.